Taijiquan - die chinesische Kampf- Bewegungskunst als Methode der sozialen Arbeit
Ein Auszug aus dem 3. Kapitel der Diplomarbeit von Jörg Rosenkötter; Fachhochschule Fulda, 2003        
 Die Geschichte des Taijiquan

 Grundlegende Prinzipien
 - Das Prinzip des Wassers
 - Das Prinzip der Spirale
 - Yin und Yang
 Die Idee des Qi
 Taijiquan und Gesundheit
- Auswirkungen des Taijiquan
  aus schulmedizinischer Sicht
- Auswirkungen des Taijiquan
  aus der Sicht der TCM
 Kurze Beschreibung der
 13 Grundtechniken
 Die Bedeutung der
 Partnerübungen
 Literaturverzeichnis
 Kontakt

Warum Taijiquan? Seit nunmehr drei bis vier Jahren praktiziere ich die ruhigen und entspannenden Bewegungen der chinesischen Kampf- und Bewegungskunst. Die Wirkungen auf meine körperliche und psychische Konstitution zeigten sich bald in der allgemeinen Steigerung meines Wohlbefindens. Ich fühlte mich gesünder, leistungsfähiger, fröhlicher und sicherer im Umgang mit mir selbst und der Welt. Mit der Zeit erfuhr ich die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten als Kampfkunst, als Heilgymnastik, als Meditation und als Mittel zur spirituellen Erweiterung. Das System bietet unzählige Möglichkeiten des Einsatzes und zeigt seine Wirkungen auch ohne eine gedankliche oder verbale Reflexion. Dies macht Taijiquan in meinen Augen zu einem geeigneten Medium für die Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen. Außerdem braucht man zum Ausüben von Taijiquan keine besonderen Geräte (bis auf die Waffen, die aber nicht zwingend nötig sind) oder körperliche Fähigkeiten, der Körper genügt. Ein weiterer Aspekt ergibt sich durch das Partner-Taijiquan und das Element der Kampfkunst. Hier kann man mit anderen in Kontakt treten, ohne Worte und ohne einen Wettkampfgedanken. Man kann miteinander lernen, auf eine spielerische Weise.

Wer Taijiquan wirklich verstehen möchte, der wird von dieser Lektüre enttäuscht sein. Wirkliches Verständnis eröffnet sich nur dem ausdauernd Übenden.

Jörg Rosenkötter